kuriosesten Stipendien Deutschlands



Wir wollen ein wenig Licht in diesen seltsamen Stipendien-Dschungel bringen. Und unseren exotisch anmutenden Fundstücken zu mehr Bekanntheit verhelfen. Denn schließlich jammern Stipendiengeber jedes Jahr darüber, dass sich bei ihnen nicht genügend Leute beworben haben und das verfügbare Volumen unausgeschöpft bleiben muss. Und damit ist nicht nur das bekannte Deutschlandstipendium gemeint, das 2014 26 Millionen ungenutzte Euro der insgesamt bereitgestellten 47 Millionen zurück in Wolfgang Schäubles Finanzimperium fließen ließ. Allein auf der Seite mystipendium.de finden sich weitere 2300 Stipendienprogramme,

verfügbarer Gesamtbetrag: 610 Millionen Euro. Und an die muss man doch irgendwie auch als mittelmäßig begabter Studierender herankommen. Das geht auch. Wenn man auf die richtigen Nischen-Stipendien stößt.

Vergeben wird die Förderung von der Zeppelin Universität, einer privaten Einrichtung am schönen Bodensee.

Gesucht werden: unter anderem Ausbildungsabbrecher, Sitzenbleiber, Gründungspleitiers, Nerds, Bachelorbewerber über 30 und Legastheniker.

Was dabei herausspringt: keine Studiengebühren bis zum Bachelor-Abschluss (Der Semesterbeitrag an der Zeppelin Universität liegt zwischen 3700-4450 Euro).

Vergeben wird das gerade frisch ins Leben gerufene Stipendium von der Initiative für transparente Studienförderung und Eurocentres, der Stiftung für Sprach- und Bildungszentren.

Gesucht werden: Studierende und Schüler, die beim Anblick eines weißen Blatts Schweißausbrüche und Herzrasen bekommen.

Was dabei herausspringt: ein Stipendium im Gesamtwert von 4000 Euro.

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